Hallo
und guten Tag liebe Landseer-Freunde, hier möchte
ich Ihnen etwas
aus meinem Landseer - Leben erzählen:
gestatten
mein Name ist Robert
oder
besser bekannt als der „Don vom
Gickelsberg“

auf
dem Foto sehe ich vielleicht sehr groß aus, aber auch ich bin mal ganz
klein angefangen

10 Wochen
Das Licht der
Landseer - Welt habe ich bei der Züchter-Familie Gottschalch (vom
Gickelsberg) erblickt.
Mitten im Winter,
es war im Dezember 2003, draußen
war es kalt, mit Schnee und Eis.
(Der Schnee ist meine große Leidenschaft geblieben) Liebevoll wurde ich in meinen ersten 10 Lebenswochen
aufgezogen.
In meiner 6.ten Lebenswoche durfte ich schon einmal mein zukünftiges Lebensrudel kennen lernen.

Robert 6 Wochen, mit Uwe
3011 Wochen
Ich
sollte in ein ganz tolles neues Rudel kommen.
In meiner 10ten. Lebenswoche war es endlich soweit,
die Zweibeiner Silke und Uwe holten
mich ab, ich bekam ein neues Zuhause.
Das war ja ganz toll, ich hatte
sofort zwei ganz grosse Brüder an
meiner Seite:
Balou, ein schwarzer russischer Terrier und Max ein stattlicher Landseer. Da konnte man sich nur wohl fühlen.

Das
Landseer am Anfang ihres Lebens so klein sind, daran musste ich mich auch
erst gewönnen. Aber meinen
großen Brüdern werde ich das schon zeigen wo
es im Hundeleben langgeht, dachte ich jedenfalls. Das dies nicht so
einfach ist bekam ich schmerzhaft zu spüren.
Als kleiner Landseer geht man schließlich nicht als erster Hund
durch
die Haustür. Mit einem kurzen Schnauzengriff hatte mich der Max
festgehalten. Tat das weh. Spaß konnte Max sowieso
nicht verstehen, dabei
wollte ich doch nur einmal in seinen Futternapf
schauen ob er auch nicht mehr zu futtern
bekommt als ich.
Das
tat auch sehr weh, wieder dieser berühmte Schnauzengriff. Das habe ich
mir gemerkt, in Zukunft würde ich vorsichtiger sein. Da
habe ich mich lieber auf das aufräumen im Haushalt konzentriert.
Herrchens
Schuhe von A nach B tragen.

so jetzt erst einmal
aufgeräumt, immer stellt Herrchen seine Schuhe in die Garderobe
Aber das Hundeleben findet nicht nur im Haushalt statt sondern auch draußen
in der freien Wildbahn.
Herrchen
geht regelmäßig mit mir zur Welpenschule.
Das war unglaublich, plötzlich war ich ein großer Hund.
Da gab es viele verschiedene Artgenossen: Jack-Russel, Labrador, Münsterländer,
Boxer, Australian - Shepherd,
Retriever, Border-Terrier etc. mit denen konnte ich richtig abtoben und
viele tolle Spiele ausprobieren. Einige
Artgenossen ließen sich am Halsband gut apportieren,
allerdings waren die dazu gehörenden
Zweibeiner, davon nicht
so
begeistert.
Herrchen
hat mir auch die große weite Menschenwelt gezeigt: U-Bahn und Bus fahren,
über Marktplätze spazieren,
natürlich angeleint. Auf einem
Pferdegestüt waren wir auch,
seit dem gehören die großen Vierbeiner zu meinen
engeren
Freunden.
Wochentags,
um die Mittagszeit, hat
Frauchen mich immer auf
ein großes Feld und Wiesengelände geführt.
Dort haben wir die Weimaraner-Jagdhündin Lara getroffen. Der habe ich
erst einmal gezeigt wie schnell ein
Landseer laufen und wie weit er über Gräben springen kann.
Jedenfalls
konnte sie mich nicht abschütteln.

schneller Lara, so
kriegst Du mich nicht
Eine
super Sache, fast jeden Tag
war toben und balgen mit Lara angesagt.
Hundeschule
Der
Ernst des Hundelebens beginnt. Einmal in der Woche war mit Herrchen die Hundeschule angesagt:
Übungen:
Gehen
und Wenden
Den Junghund aufmerksam machen
Sitz-, Bleib- und Abrufübungen
Naja was muss das muss.
Das
Beste an den Übungen waren allerdings die Freiläufe, da war Action
angesagt. Die Grundstufe der Hundeschule
habe ich mit Bravour bestanden, ich wurde
in die nächste Klasse versetzt.
Jetzt
gab es zum Beispiel folgende Übungen:
Kontaktübungen
Such voran / auch verloren
Gegenstände auswerfen u. suchen
Bleib- und Stoppübungen
Igluspiel
Baumstammübungen etc.
Besuche im Wildpark
Fährtenarbeiten
(Bild neu Baumstamm
Familienrudel
Mein
Frauchen Silke mit Balou, Max und ich, zwar etwas verdeckt und dafür
himmle ich sie gerade an.
Sie ist das beste Frauchen das wir uns wünschen können.
Unser Frauchen ist 24 Stunden am Tag
für
uns da. Der Morgen beginnt mit
einem ausgiebigen Spaziergang, treffen vieler Artgenossen mit ihren
Zweibeinern. Zu Zweit, zu Dritt oder gar zu Viert kann man viel besser
sein Umfeld erkunden.
Steilhang
runter, rein ins Biotopp, wieder raus und zurück.

Max, Frauchen, Ich, Balou
Unsere
Zweibeiner sind dann immer richtig entzückt wenn sie uns wieder sehen:
Wie seht ihr denn aus, in
welchen Matschloch wart ihr denn? Dreckig
und morastig bis unter den Bauch, manchmal auch mehr.
Zuhause ist dann immer eine Unterbodenwäsche angesagt, mit einem
Gartenschlauch und einer Gardena
-Brause.
Sehr
gewöhnungsbedürftig. Mit
Spezialtüchern werden wir dann
wieder trocken gelegt. Herrchen ist nicht nur für
spannende Unternehmungen zuständig, ab und zu darf er sich auch an
unserer Fellpflege beteiligen. Mit Kamm und
Bürste streicht er uns durchs Fell.

Max, Robert, Balou und
Herrchen bei der täglichen Fellpflege
Ausflüge
Die
Leidenschaft unseres Rudels ist das Wohnmobil fahren. Damit verbunden sind
natürlich tolle Ausfahrten.
Im Sommer sind wir sehr viel an der Ost-See. Herrliche Strandspaziergänge,
baden und schwimmen.

Zu
Weihnachten geht es ab in die Berge. Im Schnee herum tollen, da bin ich ganz in meinem Element.
Herrchen
ist natürlich viel zu langsam, so kann er mich nicht fangen.

Ab
und zu muss auch einmal pausiert
werden, Frauchen, Bruder
Max und ich.
Ausstellungen
Mein
Herrchen hat ein neues Hobby, welches ich mit ihm teilen muss. Ausstellungen besuchen!
Schon einige Tage vor den Ausstellungen höre ich immer nur, gehe nicht in
die Feuchtgebiete,
bleibe auf den Wegen, mache dich nicht schmutzig, ätzend, nichts darf
man.
Meistens
halte ich mich aber nicht an diese Anweisungen.
Dann ist allerdings immer eine grosse
Unterbodenwäsche mit einem Gartenschlauch angesagt und
anschließender Trockenlegung.
Frauchen kommt mit Kamm, Bürste und Schere
und ich werde in Form gebracht.
Die
Anreise zu den Ausstellungen erfolgt immer mit den WOMO.
Meinen
Ausstellungsdebüt
durfte ich in Wittingen
2004, auf der Clubausstellung des VLD, in der
Jüngsten Klasse geben.
Ausgezeichnet mit einem V2, was auch immer das sei. Jedenfalls haben sich
meine Zweibeiner sehr gefreut.
Im Oktober 2004 durfte ich in der Jugendklasse in Rostock starten,
ausgezeichnet mit dem Jugendsieger
und den 1ten. BOB. 2004
folgten noch die Ausstellungen in Hannover und Kassel. Im
Jahre 2005
weitere Ausstellungen, siehe unter Aktuelles:
Nachwuchs
Ach, ist
das Hundeleben schön, wechselnde Damenbekanntschaften, niemand ist nachtragend, alle
freuen sich
darüber und ganz besonders ich! Anfang
Dezember 05 hat mich die schöne
Belana besucht. Ein tolles Mädel, groß
gut aussehend und sie wusste was sie wollte, mich.

Belana, die Schöne
In
mir stiegen Kräfte auf, die ich vorher noch nicht kannte, war das schön.
7
gesunde Welpen hat Belana das Leben
geschenkt, ich bin unheimlich stolz.
5
H + 2 R
Das neue Jahr fängt gut an, die stolze und gutaussehende
Elfe Emma besucht mich.
Das war Liebe auf den ersten Blick.
Hallo Emma, Du bist die
allerbeste
2
tolle Tage bzw. Nächte lagen vor uns.
10 Welpen erblickten das Licht der Landseer - Welt.
2
H + 8 R
Hochsommer,
August die Sonne lacht vom Himmel, es klingelt und die Emily steht vor dem
Tore.
Komm doch herein ich zeige Dir meinen schönen Garten.

Komm Lilly wir machen uns ein
paar schöne Tage, ich zeige Dir alles…..
Im Oktober wurden 10 Welpen geboren.
4 H + 6 R
Das
Jahr war noch nicht zu Ende, im Dezember besuchte mich die Venus vom
Petersberg.
Venus, so kurz vor Weihnachten fahre ich immer in den Urlaub.
Komm doch einfach mit, ich
zeige Dir den Schnee und die Berge.

ist es nicht schön, hier
im Schnee
Ein
wirklich toller Urlaub, mir wurde immer so warm ums Herz.
5 Welpen erblickten im Frühjahr das Licht der Landseer – Welt.
3
H + 2 R
Mittlerweile treffe ich
meine Kinder auch schon auf den Ausstellungen.
Ich bin mächtig stolz auf diesen Nachwuchs!
3 Rüden, 3 Hündin
Mein
Hundeleben ist so schön.
Rudelnachwuchs
Lange
Zeit von meinen Zweibeinern geplant , aber bei mir ist das nicht so
richtig angekommen.
Ich soll einen Bruder bekommen.
Da gibt es vieles vorher zu bedenken:
Wird meine Futterration halbiert,
gibt
es noch genügend
Streicheleinheiten, was
ist mit meinen ausgiebigen Ausgängen und Unternehmungen.
Es
gibt da noch so viele Fragen und Bedenken, ich schaue mir das erstmal in
Ruhe an und werde dann berichten,
bis
bald,
Robert
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